Soul Zen von A bis Z: Glossar

Affirmation: Eine bewusst ausgedrückte innere Haltung (z.B. Gebet oder Mantra), die das System aus sich heraus positiv beeinflusst. Affirmationen unterstützen das positive Denken und helfen - regelmäßig praktiziert - dabei, eigene Ziele klar zu definieren und zu erreichen.

Amethyst: Dieser Edelstein reinigt Körper und Seele. Der lilafarbene Amethyst klärt überschüssige Gedanken und Empfindungen und fördert zudem die Konzentration sowie das objektive Denken. Auch bei Trauer, Kummer, Prüfungsangst oder Lernschwierigkeiten wird der Amethyst aufgrund seiner reinigenden Wirkung gerne verwendet. Er schafft Harmonie und tiefen inneren Frieden.

Ayurveda: Ayurveda setzt sich aus den zwei Wörtern Ayus (=Leben) und Veda (=Wissen) zusammen und ist eine traditionelle, aus Indien stammende Heilkunst. Dieses “Wissen vom Leben” ist ein ganzheitliches System, welches besonders in Indien, Nepal und Sri Lanka angewendet wird. In westlichen Kulturkreisen kennt man Ayurveda meist aus dem Wellness-Bereich. Ayurveda wird der traditionellen Alternativmedizin zugeordnet und ist eine Kombination aus Jahrtausenden alten Erfahrungswerten und einer Philosophie, die ihren Fokus auf die emotionalen, mentalen, spirituellen und physischen Aspekte richtet. Die zentralen Elemente des Ayurvedas sind die Pflanzenheilkunde, die ayurvedische Ernährungslehre, eine spirituelle Yogapraxis sowie spezielle Ayurveda-Massage und -Reinigungstechniken.

Ätherische Öle: Ätherische Öle lassen sich auf drei verschiedene Arten gewinnen: die Wasserdampf-Destillation, die Kaltpressung oder das sogenannte Auszugsverfahren. In der Wasserdampf-Destillation, der am häufigsten verwendeten Methode, zieht etwa 100 Grad heißer Wasserdampf das Öl aus der Pflanze. Der Wasserdampf samt Öl wird in einem Auffanggefäß gesammelt, wo sich das Wasser-Öl gemisch dann niederschlägt. Da sich Öl und Wasser nicht mischen, trennen sie sich schon nach kurzer Zeit und das Öl kann gewonnen werden. Die Methode der Kaltpressung wird ausschließlich für die Gewinnung ätherischer Öle aus Zitrusfruchtschalen verwendet. Nach ihrer Reinigung werden die Zitrusschalen zerkleinert, mit Wasser angesetzt und anschließend zentrifugiert. In diesem Verfahren wird das ätherische Öl von der Schale getrennt. Man unterscheidet zwischen natürlichen, naturidentischen und künstlichen Ölen. Ätherische Öle können den gesamten Organismus beeinflussen. Über die Sinneszellen der Nase werden die Duft-Informationen vom Gehirn aufgenommen. In der Aromatherapie sagt man, dass Düfte Einfluss auf die Emotionen, das vegetative Nervensystem, das Immunsystem oder den Hormonhaushalt haben können.

Bachblüten: Die Lösung seelischer Blockaden und die Wiederherstellung des seelischen Gleichgewichts ist das Ziel der Bachblütentherapie. In der klassischen Bachblütentherapie nach Dr. Edward Bach (1886-1936) geht man davon aus, dass Krisen oder Krankheiten immer eine seelische Gleichgewichtsstörung zugrunde liegt - der Zugang zu unserer Intuition und unseren seelischen Selbstheilungskräften ist blockiert. Bach definierte insgesamt 38 positive Seelenpotenziale und ihre dazugehörigen disharmonischen Zerrformen wie beispielsweise Mut und Angst oder Geduld und Ungeduld. Bach zufolge haben diese menschlichen Eigenschaften energetisch-harmonische Repräsentanten in der Pflanzenwelt. Die harmonischen Energiefelder der Pflanzen können mit den verzerrten Teilen des menschlichen Energiefelds in Resonanz treten und durch harmonische Schwingungen überlagern. Bachs Vision war es zudem, dass jeder, der die Bachblüten einnimmt, auch verstehen sollte, wie er sein destruktives Reaktionsmuster in das dementsprechend positive Potenzial verwandeln kann. Bachblüten sind traditionell als Konzentrate erhältlich und werden meist verdünnt mit Wasser eingenommen. Die Anwendung kann sowohl in akuten Fällen tageweise oder in einer Einnahmezeit zwischen 11 und 21 Tagen erfolgen.

Chakra: Der Begriff Chakra (Plural Chakras oder Chakren) kommt aus dem Sanskrit und bedeutet wörtlich Rad oder Kreis. Er bezeichnet die Energiezentren zwischen dem physischen und dem feinstofflichen Körper (Aura). Insgesamt gibt es sieben Hauptchakren, die durch den Energiekanal “Shushumna Nadi” verbunden sind. Dieser verläuft senkrecht der Wirbelsäule von unten nach oben. Die Chakren sitzen an der Rückseite der Wirbelsäule und drehen sich von hinten nach vorne (daher auch die Herleitung vom Rad). Das erste Chakra, das Wurzelchakra, heißt Muladhara. Darüber liegt das zweite Chakra, Svadhisthana (Sakral- oder Sexualchakra), gefolgt vom dritten Chakra (Manipura), dem Nabel- oder Solarplexuschakra. Das vierte Chakra, Anahata ist das Herzchakra, ihm folgt das Hals- oder Kehlchakra (Vishuddha). Ajnya Chakra, das Stirnchakra, wird auch das “Dritte Auge” genannt, da hier der Sitz der Intuition ist. Das siebte Chakra, das Kronenchakra Sahasrara, sitzt über der Kopfkrone und wird auch Scheitelchakra genannt. Die Chakren haben einen maßgeblichen Einfluss auf unser körperliches wie auch emotionales Wohlbefinden. Sind ein oder mehrere Chakren blockiert, kann es zu Krankheiten oder Depressionen kommen. Man kann die Chakren reinigen, damit sie geöffnet sind und die Lebensenergie “Prana” wieder frei fließen kann (=wir körperlich und emotional gesund sind). Chakren reinigen kann man, indem man z.B. bestimmte Yogaübungen macht (Jede Yogahaltung resoniert mit einem bestimmten Chakra), sich entsprechend des Chakras ernährt (z.B. ist Wurzelgemüse oder Essen aus der Kindheit gut für das Wurzelchakra), Aromatherapien macht, auf das Chakra meditiert, Heilsteine verwendet oder Vokalvibrationen (z.B. ein“E” singen für das Kehlchakra) für das Chakra durchführt.

Goldene Milch / Golden Milk: Dieses leckere Getränk wird gerne auch “Turmeric Latte” oder “Kurkuma Latte” genannt. Es ist (trotz der Bezeichnung “Milch”) vegan, da das ayurvedische Rezept auf reiner Pflanzenbasis mit Kokos-Reis-Milch, Mandelmilch oder Hafermilch beruht. Die goldene Milch hat ihren Namen durch ihre gelbe / goldene Farbe erhalten, die dem enthaltenen Kurkuma geschuldet ist. Das Kurkumin des Kurkuma stärkt das Immunsystem, verbessert die Verdauung, wirkt entzündungshemmend, ist schmerzlindernd und schmeckt dabei noch wahnsinnig lecker! Unbedingt mal ausprobieren. Übrigens: in Verbindung mit schwarzem Pfeffer können die Wirkstoffe des Kurkumin noch besser vom Körper aufgenommen und verwertet werden.

Klangschalen: Klangschalen sind spezielle Schalen, die angeschlagen oder angerieben Töne erzeugen, die je nach Bauform einen unterschiedlichen Klang haben. Ihren Ursprung haben Klangschalen in Asien. Traditionell bestehen Klangschalen aus einer Legierung aus Kupfer und Zinn (Bronze). Begleitmetalle wie Eisen, Blei, Zink oder Silber und Gold können, je nach Hersteller, ebenfalls enthalten sein. Der Durchmesser einer Klangschale kann zwischen 10 und über 50cm variieren, die Wanddicke liegt meist zwischen 0,5 und 5mm. Verwendung finden Klangschalen zur Klangmassage, Klangtherapie, Entspannung oder Meditation.

Kontemplation: In der Kontemplation geht es um das konzentrierte, innerliche Betrachten einer ungegenständlichen Sache. Zum Beispiel einer Gottheit. Man erhofft sich, aus der Vertiefung der Gedanken, den Geist zu beruhigen und eine Erkenntnis zu erlangen.

Lapislazuli: Lapislazuli, Lapis Lazuli oder auch kurz Lapis ist ein Mineralgemisch in blauer, glänzender Farbe. Dieser Schmuck- und Heilstein ist als Rohstein oder Trommelstein erhältlich. Dem Lapislazuli werden mentale, seelischen und spirituelle Wirkungen nachgesagt. Lapis soll gegen Bluthochdruck helfen und Hauterkrankungen vorbeugen. Wer sich ein stärkeres Selbstbewusstsein wünscht und mehr Vertrauen möchte, die eigene Meinung zu äußern sowie Hilfe in Konfliktsituationen braucht, ist mit dem Lapis Lazuli gut beraten. Weiterhin stärkt dieser Stein den Optimismus seines Trägers, fördert die Aufrichtigkeit und Glaubwürdigkeit. Auch für innere Ruhe und das Lösen von Ängsten oder emotionalen Blockaden ist der Lapislazuli bekannt.

Mantra: Als Mantra bezeichnet man eine Silbe, ein Wort oder eine Wortfolge, die wiederholt gesprochen, gesungen oder gedacht wird. Mantras sind zentraler Bestandteil der Meditation und haben ihren Ursprung im Hinduismus. Durch das Meditieren mit Mantras soll der Geist in Einklang mit dem Universum oder Gott gebracht werden. Mantras können zudem dabei helfen, sich auf die Energiezentren im Körper zu fokussieren und diese positiv zu beeinflussen.

Me Time: Zeit für dich selbst, in der du alleine Dinge machst, die dir gut tun. Me Time kann man wunderbar nutzen, um Body, Mind & Soul wieder in Balance zu bringen, innere Ruhe zu finden und neue Energie zu tanken.

Palo Santo: Dem aus Peru oder Ecuador stammenden so genannten “Heiligen Holz” wird nachgesagt, negative Energien in positive umzuwandeln. Man verwendet Palo Santo schon seit Jahrtausenden, um böse Geister zu vertreiben und gute herbeizurufen. Diese Räucher-Tradition wird der indianischen Bevölkerung zugeschrieben und hilft dir beim Vertiefen spiritueller Augenblicke, Kontemplationen oder Meditationen. Das Palo Santo Holz hat einen leicht süßlichen Duft, welcher sich beim Verglühen entwickelt. Um deine Wohnung zu reinigen, wird der Palo Santo an einem Ende angezündet. Lass das Holz so lange brennen, bis du eine Glut siehst. Wedle es aus und laufe mit dem rauchenden Palo Santo Holzstab durch dein Zimmer. Wenn du fertig bist, legst du den Palo Santo in eine feuerfeste Schale und lässt ihn dort ausglühen. Aus Sicherheitsgründen bitte unbedingt in der Nähe bleiben. Die Palo Santo Holzstäbe lassen sich so oft verwenden, bis sie komplett verkohlt sind.

Pranayama: Der Begriff Pranayama setzt sich aus den Worten “Prana” (=die Lebensenergie) und “Ayama” (=kontrollieren, erweitern) zusammen. Er bezeichnet die bewusste Zusammenführung von Körper und Geist durch spezielle Atemtechniken. In der Pranayama-Praxis werden in längeren Übungsphasen bewusst angewendete Atemübungen praktiziert, die normalerweise unbewusste, gewohnheitsmäßige Atemmuster ersetzen. Durch regelmäßiges Praktizieren, wird die Aufmerksamkeit gestärkt, das Bewusstsein erweitert und die Lungenkapazität erhöht. Viele emotionale Vorgänge wie beispielsweise Angst (flache, schnelle Atmung) sind direkt mit der Atmung verknüpft. Pranayama stärkt das Bewusstsein für solche körperlichen und seelischen Zusammenhänge, sodass gezieltes Pranayama auch als Atemtherapie eingesetzt werden kann und eine bewusste Veränderung eingefahrener Gewohnheitsmuster unterstützt.

Rosenquarz: Der Rosenquarz ist ein wichtiger Heilstein für das Herz. Der rosafarbene Stein wirkt beruhigend auf das Gemüt und schenkt Harmonie sowie Sensibilität. Er hilft gegen Liebeskummer, da er verhindert, dass sich das Herz wieder schließt und hilft zudem dabei, loszulassen. Wer einen Rosenquarz trägt, erhält zudem mehr Aufgeschlossenheit und entwickelt Vertrauen für einen Neubeginn. Seelische Wunden werden mit dem Rosenquarz gelindert. In Beziehungen verstärkt der Rosenquarz die Romantik und die Verbindung der Partner. Der Rosenquarz ist zudem ein Stein, der gut gegen Strahlungen hilft und auch im Raum aufgestellt wirkt. Er ist sowohl zum Auflegen / Tragen auf der Haut (etwa als Schmuckstein), als auch Stein im Trinkwasser geeignet.

Spirulina: Spirulina ist eine Alge, welche viele Nährstoffe und Proteine enthält. In Deutschland ist Spirulina als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Tabletten oder Pulver in grüner Farbe bekannt.

Trommelstein: Steine, die zur Bearbeitung ihrer Oberfläche mit Schleif- oder Poliermittel in einer sich drehenden Trommel verarbeitet werden, nennt man Trommelsteine oder Barocksteine. Diese Verarbeitung erfolgt in mehreren Arbeitsschritten, in denen immer feinere Schleifmittel verwendet werden. Im finalen Schritt wird der Stein zusätzlich poliert. Durch die Technik des Trommelns und Polierens verliert der Stein an Kanten sowie rauen Oberflächen, sodass er glatt geschliffen die Produktionsstätte verlässt. Jeder Trommelstein ist ein Unikat, da sich nicht voraussagen lässt, welche Flächen beim Trommeln aneinander reiben. Auch die Form getrommelter Schmucksteine ist somit dem Zufall überlassen.